Der Statim 5000 S hat eine größere Kapazität als der Statim 2000 S, da er mit einer größeren Kassette ausgestattet ist. Daher dauern die Zyklen bei diesem Gerät im Allgemeinen 20 % länger als beim Statim 2000 S. Der hocheffiziente 11-Minuten-Zyklus des Statim 5000 S für unverpackte Instrumente macht es möglich, an einem Arbeitstag mehr Instrumente zu sterilisieren als in jedem anderen für Zyklustyp B ausgelegten Sterilisator. Bei dem Gerät handelt es sich um einen zuverlässigen Kassettensterilisator, der so kompakt ist, dass er gut in Behandlungsbereichen aufgestellt werden kann, und der sich besonders für größere Zahnarztpraxen mit hohem Arbeitsaufkommen eignet.
Der Statim 5000 S ist ebenfalls vollautomatisch. Wählen Sie einfach eines von drei Sterilisationsprogrammen und starten Sie den Zyklus mit einer einzigen Berührung des Tastenfelds. Ein moderner Mikroprozessor steuert alle Funktionen und sorgt vom Start bis zur Beendigung des Zyklus für optimale Sterilisationsbedingungen.
Wie kann der Statim so schnell arbeiten?
Seit langem wird die Luftentfernung aus der Sterilisationskammer als maßgebliche Voraussetzung für die Sterilisation betrachtet, da Luft das Einwirken des Sterilisationsdampfs behindert. Denn nur wenn der Autoklav vor Beginn der Sterilisation die in den Handstücken befindliche Luft vollständig entfernt, ist deren ordnungsgemäße Sterilisation gewährleistet. Diese Hohlraumentlueftung und Sterilisation können nur in einem validierten Zyklus-S-oder Zyklus-B-Autoklaven sichergestellt werden.
Sicherheit durch Validierung
Der Statim-Kassettenautoklav für Zyklustyp S ist ein fuer seinen Einsatzzweck entwickelter zugeschnittener Sterilisator, der von unabhängigen Forschungsinstituten mikrobiologisch validiert und für spezifische Instrumente getestet wurde. Letztere schließen die Handstücke aller bedeutenden Marken ein.
Sie können jedoch auch eine tägliche Prozesskontrolle des Sterilisationszyklus des Statim durchführen, und zwar mit Hilfe eines eigens dafür konzipierten Prüfkörpers StatimHelix PCD, der den Statim zu einem für den Zyklustyp S geeigneten Autoklaven macht, dessen Effektivität biologisch und mechanisch nachgewiesen werden kann.
So können Sie bei einer täglichen Validierung sicher sein, dass der Statim Ihnen, Ihrem Personal und Ihren Patienten Schutz vor Kreuzinfektionen durch kontaminierte Instrumente bietet.
Darüber hinaus kontrolliert der Statim auch selbst den Erfolg der Sterilisationszyklen. Ein Mikroprozessor bricht den Zyklus ab, sobald einer der drei Parameter - Temperatur, Druck oder Zeit - nicht erreicht wird. So können Sie sicher sein, dass gemäß den einfachen über das Tastenfeld einzugebenden Anweisungen all Ihre verpackten oder unverpackten festen Instrumente oder Hohlkörper im vollautomatischen Betrieb sterilisiert werden.
Benutzer- und wartungsfreundlich
Dank der einfachen Bedienung durch Tastatureingabe und der hilfreichen Bedienerhinweise mittels LED-Anzeigen ist der Statim-Kassettenautoklav für Zyklustyp S einfach im Gebrauch und benutzerfreundlich. Darüber hinaus verfügt das Gerät über eine Selbstdiagnosefunktion, d. h. wenn ein Problem auftritt, wird es sofort auf dem elektronischen Display angezeigt. Der Benutzer kann also ganz beruhigt sein.
Start
Stop
Wasserwaagenanzeige
Durch einmalige Betätigung wird der Sterilisationsprozess in Gang gesetzt.
Durch manuellen Eingriff kann der Prozess jederzeit problemlos unterbrochen werden, um das Gerät in seiner stand-by Position zu versetzen.
Mit der ausgeklügelten Wasserwaagenanzeige lässt sich das Gerät genau ausrichten zur schnelleren Kondenzentsorgung.
Wodurch sich Statim von anderen Geräten unterscheidet
Attraktiv, kompakt, zuverlässig und schonend im Betrieb
Der Statim-Kassettenautoklav für Zyklustyp S ist ein kompaktes Gerät, das so klein ist, dass es in der Zahnarztpraxis problemlos in einen geeigneten Zwischenraum auf oder unter einer Arbeitsplatte eingepasst werden kann. Er gibt wenig wärme ab und arbeitet sehr geräuscharm. Der Statim das Gerät zeichnet sich durch ein attraktives und ästhetisches, mit zeitgemäßen Praxisausstattungen sehr gut harmonisierendes Design aus.
Statim verlängert die Lebensdauer teurer und empfindlicher Instrumente wie dentale Hand-und Winkelstuecken mit Glasoptiken, KfO Zangen (Orthodontiezangen), Hartmetallfräsen. Das Statim-Dampfinjektionsverfahren sorgt für eine gleichbleibende Temperatur und entfernt die Restluft, die bei herkömmlichen Autoklaven zu Oxidation führt. Statim- Kassettenautoklaven verwenden bei jedem Zyklus ausschließlich sauberes, destilliertes Wasser, sodass die Rostbildung und die Entstehung biologischer Verunreinigungen verhindert werden. Darüber hinaus wird mittels eines eingebauten Luftkompressors gefilterte trockene Luft durch die Kammer geleitet, um die Feuchtigkeit noch weiter zu verringern.
Die leichten, dünnwandigen Statim-Kassetten ermöglichen ein rasches Aufheizen und Abkühlen und tragen so zur Verringerung der Prozessdauer und der Wärmeexposition der Instrumente bei. Insgesamt ist die Konstruktion darauf ausgerichtet, die Lebensdauer Ihrer wertvollen Instrumente zu maximieren und die Wartungskosten zu minimieren.
Ultradünnwandige Kassetten ermöglichen ein rasches Aufheizen und Abkühlen
Präzisions-Einlass/Auslass-System für eine rasche, gründliche Dampfinjektion und Luftentfernung
Schematische Darstellung der Zwangsentlüftung mit kombinierter Reinigung
Äußerst einfache Bedienung. Einfach den Zyklus auswählen und die Start-Taste drücken. Das ist schon alles!
Genaue Protokollierung und Aufzeichnung mit Hilfe des integrierten Druckers des Statim 5000 S oder eines optionalen externen Druckers fue den Statim 2000 S.
Wichtig ist ein biologischer Filter, der verhindert, dass Bakterien oder Sporen von mehr als 0,3 µm während der Trocknungsphase in die Sterilisationskammer gelangen. Die Filter des wirksamen Luftfiltersystems - sind leicht zugänglich und rasch austauschbar.